Nur einen Eintrag für die Inselrundfahrt zu erstellen, grenzt schon an Blasphemie!
Aber hier die Punkte, die wir Euch nennen wollen:
Wenn man es bis ganz oben auf den zweithöchsten Gipfel schafft (der höchste ist nur zu Fuß über einen Gebirgspass zu erreichen – nix für uns!) und keine Wolken oder Nebel die Sicht versperren, hat man einen sagenhaften Ausblick vom Gipfel des Pico do Arieiro:
Eine der wenigen Winzereien auf Madeira, die Tafelwein herstellen – die meisten anderen haben sich für die beliebten Süßweine entschieden.
Wie kann man einen Ort beschreiben, der nicht nur durch seine Stille, sondern auch durch seine fast mystisch schöne Landschaft beeindruckt? Wörter und Bilder allein können hier nur ungenügend abbilden, was man erlebt.
siehe Bericht von der Kings Road.
Die äußerste Ostspitze der Insel - östlicher geht's wirklich nicht mehr:
(Aufgenommen vom Pico do Facho.)
Bekannt vor Allem durch die Jesus-Statue direkt an der Steilküste:
Wer jetzt denkt: "Das Bild kenne ich doch irgendwoher!" – hat völlig recht! Eine (zugegeben deutlich größere) Statue mit nahezu identischer Pose steht in Rio de Janeiro.
Beide wurden in den 1920ern errichtet – Garajao bereits 1927 eingeweiht, Rio folgte erst 1931. Wer hätte gedacht, dass der kleinere Bruder zuerst da war!
Neben der Statue gibt es in Garajao eine (ziemlich steile) Seilbahn, die zu einem kieseligen Strand führt, ideal zum Schwimmen und Entspannen; es gibt einen kleinen Bereich zum Sonnen und Zugang zum Wasser, sowie eine Snackbar und ein beliebtes Tauchzentrum mit Ausrüstung.
Bereits im März 2021 hat der Blitz die Jesusstatue getroffen. Seitdem hat die Statue einen leichten "Dachschaden":
...hat für uns außer den berühmten Dreieckshäusern leider nichts Weiteres zu bieten gehabt...
Achtet auf die Uhrzeit auf dem ersten und letzten Bild – das verrät unsere Verweildauer dort! >;->
Für uns gibt es hier zwei Dinge zu erwähnen:
Der Markt ist zweigeteilt:
Die eine Hälfte ist überdacht und ausschließlich den Einheimischen vorbehalten
– also Bauern, Kleinerzeugern und charmanten "Getränkeherstellern" (Stichwort: Poncha 🍋🍯).
Jeden Sonntag bieten sie hier ihre selbst produzierten Waren an,
und bessern sich so manches Zubrot (oder die Rente) auf.
Warum nur sonntags? Ganz einfach: Laut regionalem Gesetz dürfen die Bauern an diesem Tag steuerfrei verkaufen.
Die andere Hälfte ist – frei zitiert vom Reiseleiter – ein "Gypsy-Market", auf dem allerhand Bekleidung & Kram angeboten wird. Ob man dort das perfekte Souvenir oder ein Paar sehr mutige Leggings findet? Geschmackssache.
Wieder so ein locus amoenus (lateinisch für „lieblicher Ort“) für uns! Und wieder so schwer in Worte zu fassen…
Man betritt den Park durch eine unscheinbare Pforte in einer hohen Hecke – und bereits nach drei Schritten fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Es ist, als hätte jemand eine Sauerstoffdusche angeschaltet!
Die Luft war so klar und frisch wie sonst nur im Hochgebirge. Beim ersten Besuch ein echter "WOW-Effekt"! (Ob das an Sonnenstand, Feuchtigkeit oder Magie lag – wir wissen es nicht. Sind ja keine Klimaforscher. 😉)
Beim zweiten Besuch war die Luft zwar immer noch fantastisch – aber eben nicht mehr ganz so spektakulär. Oder wie Heike so treffend meinte:
Als wir uns auf den Weg zu Ritas Teehaus machten, hatten wir schon fast das Bild im Kopf – ein kleines, in versteckten Gassen gelegenes Häuschen, in dem eine ehrwürdige Dame liebevoll und traditionell Tee zubereitet, ganz wie in alten Zeiten. Man stelle sich vor: ein kupferner Kessel, der über offenem Feuer vor sich hin köchelt, dazu der betörende Duft frisch aufgebrühten Tees und das leise Knistern des Feuers – eine Szene, die förmlich aus einem historischen Film entsprungen scheint.
Doch was wir vorfanden, überraschte uns mehr als jeder Plot-Twist: Statt eines heimeligen Antiquitätenlokals traten wir in ein stilvoll modernisiertes Haus ein, das mit einer gigantischen Fensterfront prahlte. Diese öffnete uns ein unvergleichlich weites Panorama – die sonnendurchfluteten Berghänge, die fast wie ein Gemälde anmuteten, bildeten den perfekten Kontrast zur Vorstellung vergangener Zeiten.
Rita selbst, mit einer Mischung aus Stolz und Herzlichkeit,
führte uns durch edn Levada-Walk und erzählte dabei von der Geschichte ihres Heimatdorfes – und ja,
auch ein Schuss Humor war dabei nicht fehl am Platz.
Nach der Tour genossen wir hausgemachte Leckereien:
– Scones
– Brot & selbstgemachte Marmelade
– Kuchen
– und natürlich Tee (oder auf Wunsch: Kaffee)
Kurzum: Es war, als hätten Tradition und Moderne eine harmonische Umarmung in diesem Teehaus geschlossen – und wir durften mittendrin sein. Eine Erfahrung, die ebenso unerwartet wie unvergesslich war.
In Faial kann man eine Glasplattform betreten, die einen atemberaubenden Blick auf die 100 m steil abfallende Küste gewährt.
siehe Bericht von der Rumdestille.
Nordwest-Spitze von Madeira
Mit teilweise atemberaubender Gischt – wenn das Wetter es will und die Strömung dementsprechend ist ;-)
... und einer versteckten Heiligen Jungfrau im Felsen.
Westzipfel der Insel mit schönem Leuchtturm und toller Aussicht!
... die man nicht unbedingt gesehen haben muss …
(man möge mir dieses ehrliche Wort verzeihen)
Wir hatten eine Süd-West-Tour gebucht, um die lauschigen Ortschaften zu erkunden, aber in:
gab es wenig, das uns (und die anderen Fahrgäste) interessiert hat, weswegen alle immer sehr rechtzeitig wieder am Bus waren, um weiterzufahren >;->
* Paúl bezeichnet ein sumpfiges Gebiet oder einen Sumpf. Das Wort kann auch verwendet werden, um eine feuchte Niederung zu beschreiben, die häufig Wasser enthält.
Selbst das "berühmte" Camera dos Lobos beeindruckt vor allem durch den Panorama-Blick von außerhalb auf die Bucht:
Ein winziger Fleck Land, der so gut wie gar nicht auf dem Landweg erreichbar ist.
Lediglich eine (äußerst steile) Kabelbahn führt hinunter – direkt auf Meeresniveau.
Versucht mal, auf dem Bild rechts das Seil der Seilbahn zu finden, dann werdet ihr feststellen, wie steil es wirklich ist!
Zitat aus deren Website
(Wissen: wenig witzig)
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Hier gibt es einen sogenannten Skywalk, (... nein!!! jetzt bitte NICHT an Luke denken ... 😉 ) – auf dem man knapp 600 m über dem Meeresspiegel auf einer Glasplattform steht, die im Halbrund umgangen werden kann.
Doch der Glasboden ist mit den Jahren leider ziemlich verkratzt, sodass man kaum noch hindurchsehen kann.
Aber die Aussicht ist im wahrsten Sinne ein "High"-light und auf jeden Fall einen Ausflug wert –
vorausgesetzt, die Selfie-Idioten gönnen sich mal eine Pause!
Hier nur ein paar der wirklich vielen Wasserfälle auf Madeira, die wir vom Straßenrand aus sehen konnten: