Dublin ist...
... lustig, freundlich, lebensfroh!
... sehr teuer
(so wurde es uns jedenfalls von vielen gesagt –
nun, DAS können wir zumindest teilweise revidieren,
siehe Madigan’s).
Dublin wird von den Einheimischen übrigens nicht "Dabblin", sondern "Dubblinn" ausgesprochen – generell wird das "u" hier wie bei uns ausgesprochen.
Selten waren wir uns so einig, dass wir unbedingt noch einmal zu einem Urlaubsort zurückkehren müssen.
Aber bei Dublin war uns beiden klar: Hier müssen wir unbedingt noch einmal hin! (Und dieses Gefühl hielt sich auch noch nach einigen Tagen.)
Was hat uns zu dieser Aussage hingerissen? Nun – wo soll ich anfangen?
Es ist die wunderbare Mischung all dieser Faktoren, die das Gesamtbild ausmachen.
Das Gälische ist hier noch überall präsent – alle Schilder sind zweisprachig verfasst, und auch in den Unterhaltungen der Leute konnte ich häufig Gälisch heraushören.
Da wir für Dublin viel ... okay: SEHR viel Text verbraucht haben und euch nicht überrollen wollten, haben wir die einzelnen Themen eingeklappt – ihr könnt sie bei Bedarf ausklappen. 😉
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Recht moderner Flughafen, in dem man sich ohne Probleme zurechtfindet.
Geldumtausch? Entfällt natürlich, da Irland (wie hoffentlich jede/r weiß) Mitglied der EU ist – bezahlt wird überall in Euro.
Aber Achtung: Denkt daran, dass ihr einen Adapter für Strom benötigt. Es gibt zwar einige wenige Euro-Steckdosen, aber darauf verlassen sollte man sich besser nicht.
Wir hatten uns entschieden, mit unseren Koffern nicht den Bus in die Innenstadt zu nehmen. Stattdessen haben wir ein Taxi für 21 Euro (plus Trinkgeld) genommen – und das war es definitiv wert!
Und: Direkt an der Taxistation wurden wir von einer extrem freundlichen Person mit einem fröhlichen "Hi guys!" begrüßt – perfekter Start! 😉
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Das Castle Hotel in der Gardiner Row
www.castle-hotel.ie
Der Name "Castle" hatte uns zunächst zu der Annahme verleitet, dass das Gebäude einst ein altes Schloss war – nun ja… dem war nicht so.
Tatsächlich stammt der Name daher, dass der Architekt ein Schüler von Richard Castle war – wer auch immer das war… 😉 (Na gut, ich bin ja nicht so: Richard Castle war einer der bedeutendsten Architekten der georgianischen Epoche.)
Es ist das älteste Hotel in Dublin und empfängt Gäste bereits seit 1809.
Das Gebäude entstand aus neun (!) georgianischen Wohneinheiten, die zu einem zusammenhängenden Hotel verbunden wurden. Dazu wurden die Trennwände an einigen Stellen durchbrochen und mit Durchgängen versehen.
Da die Straße leicht abschüssig ist, gibt es einige unkonventionelle Wege zu den Zimmern. Heike hat beim ersten Versuch, unser Zimmer zu finden, geflucht, dass sie den Faden der Ariadne nicht dabei hatte. 😆
Unser Ziel: Zimmer 411 –
achtet auf die Hinweisschilder:
(Und beim Scrollen die Benny-Hill-Melodie im Ohr behalten…)
Das Hotel liegt fußläufig zur Innenstadt (jedenfalls für uns – aber bedenkt die 15 km täglich in Budapest…).
Zum Madigan's benötigten wir nur knapp 10 Minuten – (also unwesentlich länger als von der Rezeption zum Zimmer 😆)
Das Hotelteam war jung, nett und sehr zugewandt. Wir wurden direkt mit wertvollen Tipps versorgt, was man in Dublin unbedingt sehen sollte. Wir haben uns bestens beraten gefühlt!
Das gesamte Hotel ist im antiken Wohnstil eingerichtet – man fühlt sich fast in die georgianische Zeit zurückversetzt.
In den öffentlichen Aufenthaltsbereichen stehen überall alte Chesterfield-Sofas, Kommoden mit antiker Literatur und dazu florale Teppiche, in denen man versinken kann. 😍
Die Fenster? Die Originalfenster sind noch vorhanden, allerdings wurden in den Zimmern neue Fenster davor gesetzt, sodass hier keine Einfachverglasung herrscht.
Erst beim Frühstück merkt man, wie viele Gäste hier tatsächlich wohnen – oder morgens in der Lobby für gemeinsame Ausflüge zusammenkommen.
Apropos Frühstück: Es gibt sowohl "Original Irish Breakfast" als auch Aufschnitt und Marmeladen. Die warmen Komponenten des Irish Breakfast wurden nach Wunsch zusammengestellt – man sagte der Servicekraft, was man möchte, und es wurde frisch arrangiert. Alles andere kann man sich selbst nehmen.
Abends kann man im Untergeschoss (Castle Vaults) dinieren – allerdings sollte man vorab reservieren.
Danach kann man bei Live-Musik im "Old Music Shop" sein Bier oder Wein genießen.
Fazit: Bei unserem nächsten Aufenthalt in Dublin werden wir wieder hier absteigen!
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Da schweigt des Sängers Höflichkeit...
Der Stadtteil Temple Bar gilt als das Amüsierviertel von Dublin.
Wir waren dort – weil man mal da gewesen sein muss, wie uns gesagt wurde.
Zitat aus dublin.de:
Vormals ein Vergnügungsviertel von eher zweifelhaftem Ruf,
sollte der Abschnitt zwischen Liffey und Dame Street in den 1980er Jahren einem Busbahnhof weichen.
Der Stadtrat besann sich dann aber anders und ließ das heruntergekommene Viertel
als Künstler- und Gastronomenviertel wieder auferstehen.
Seitdem gilt Temple Bar als 'die' Party-Meile der Hauptstadt.
Temple Bar ist Touristen-Hochburg, was sich zum einen in dem reichhaltigen Angebot
an Live-Musik in den Kneipen zeigt, leider aber auch in den Preisen
und der Qualiät des Essens in den Restaurants.
Man merkt schnell: Hier geht es um das große Geschäft
mit dem Vergnügen und der Unterhaltung.
Abends hingegen und speziell an den Wochenenden,
wenn Temple Bar oft das Ziel vieler Junggesellenabschiede ist,
geht es hier hoch und vor allem laut her.
Wenn schon die offizielle Seite davor warnt, dass es laut werden kann – könnt ihr sicher sein: Es wird LAUT!
Wie oben beschrieben, ist Temple Bar eine echte Touristen-Hochburg – mit allen Vor- und vor allem Nachteilen.
Wohlwollend könnte man sagen, es erinnert an die Schanze zu ihren besten Zeiten (Frankfurter Äquivalent leider unbekannt).
Wir waren an einem Donnerstag-Nachmittag dort und haben tatsächlich drei Pubs betreten – allerdings jeweils nur für 10–20 Sekunden!
Die Kombination aus stickigem Mief, Live-Musik bereits zu früher Stunde in einer Lautstärke, die jedes Hörgerät in den Auto-Off-Modus schickt, sowie einem enormen Andrang, bei dem man kaum Platz fand, ließ uns sofort den Fluchtmodus aktivieren!
Wir fragten uns, wie das hier wohl abends oder an einem Wochenende aussehen würde – und… nein! Wir haben keinen Versuch unternommen, das herauszufinden!
Feldforschung beendet.
Sicher gibt es in diesem Stadtteil auch gemütliche Pubs, in denen man sein Pint in Ruhe genießen kann – aber in der Hauptstraße (Fleet Street) gehören sie ganz sicher nicht dazu!
Bezeichnend auch,
dass Dave, der Chef unseres Lieblings-Pubs
und Restaurants,
uns zwar Tipps gab,
wo man gut essen kann,
aber den Bereich Temple Bar
auf der Karte komplett durchgestrichen
hat mit den Worten:
"Don't go there!"
Nun aber endlich!
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Für uns: DER PLACE TO BE!
Das Madigan's ist uneingeschränkt zu empfehlen!
Alle Vorurteile der irischen Pub-Kultur fanden wir hier positiv bestätigt:
Urige Atmosphäre, ein lustig-freundlicher Service, der immer zugewandt war, typisch irisch-deftiges Essen, Live-Musik am Freitag und Samstag und ein sehr gemischtes Publikum: Locals, Touristen (wir saßen einmal zwischen Schweden und Australiern), Jung, Alt – alles war vertreten.
Besonders eindrucksvoll war die Atmosphäre, wenn irische Lieder erklangen, insbesondere jene über den Aufstand von 1916. Beim Mitsingen der Locals spürte man deutlich, wie sehr sie mit ihrer Geschichte verbunden sind und dass der Freiheitskampf tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
Trotz dieser bewegten Vergangenheit, der
Hungersnot
Die als Große Hungersnot in die Geschichte eingegangene Hungersnot zwischen 1845 und 1849
war die Folge mehrerer durch die damals neuartige Kartoffelfäule ausgelöster Missernten,
durch die das damalige Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung Irlands, die Kartoffel, vernichtet wurde.
Die Folgen der Missernten wurden durch die Laissez-faire-Ideologie
und die wirtschaftsliberale Politik der Whig-Regierung noch erheblich verschärft.
Infolge der Hungersnot starben eine Million Menschen, etwa zwölf Prozent der irischen Bevölkerung.
Weitere zwei Millionen wanderten aus.
Von dem massiven Bevölkerungsverlust hat sich Irland bis in die Gegenwart nicht erholt.
und der einstigen großen Armut,
sind die Iren ein fröhliches, lebensbejahendes Volk,
das sich nicht hat unterkriegen lassen.
Ab dem zweiten Tag hatten wir einen tollen persönlichen Kontakt zu Dave, dem Geschäftsführer, und seiner Freundin Jackie, einer gebürtigen Frankfurterin. Es wurde viel gelacht, und die Sprüche flogen hin und her!
Kein Wunder, dass wir hier jeden Abend versackt sind! 😉
Ein spezieller Auftritt:
An einem späten Samstag-Nachmittag hatten zwei ältere weibliche Stammgäste (geschätzt Ü80) ihren großen Moment:
Nach Zuführung von reichlich hemmungslösenden und euphorisierenden Genussmitteln gaben sie Irish Traditionals a cappella zum Besten – getreu dem Motto von Herbert Grölemeyer: "Auf der Suche nach dem richtigen Ton". 😆
Und ja: Es waren gut gekleidete, distinguierte Damen, die einfach ihren Spaß hatten.
Später versuchten sie sich sogar an YMCA, gaben jedoch schnell auf – außer den vier Buchstaben war ihnen kein weiterer Liedtext bekannt! 😂
Zurück auf heimischem Terrain war bei Molly Malone die Textsicherheit wieder gegeben, und so gingen sie schunkelnd und eingehakt Richtung Ausgang.
Als sich eine der Damen schließlich ihren Rollator schnappte, kannte der Applaus der anderen Gäste kein Ende!
So lebensfroh möchten wir auch alt werden!
Speisen:
Die Preise für Essen lagen zwischen 9 Euro (Chicken Goujons – panierte Hähnchenteile) bis 16 Euro für Lachs und 20 Euro für das irische Steak.
Chicken Wings gibt es in zwei Größen: 12 Stück ohne Pommes oder 15 Stück mit Pommes.
Und lasst es euch gesagt sein: Die sind nichts für Weicheier – feurig-scharf! Selbst mir hat nach den 12 Stück ganz gut die 'nauze gebrannt. 😆 Und wer mich kennt – oder meine Schärfe-Resistenz 🌶️, kann sich vorstellen, was da auf den Teller kam!
Und der Geschmack aller Gerichte, die wir probierten – von Guinness-Stew über Ofengebackenen Lachs bis zu Traditional Fish 'n' Chips – war einfach nur klasse!
(siehe auch Die Ultimative Dublin-Diät meiner lieben Gattin)
Bier und Whiskey:
Die Preise für Bier lagen zwischen 5,30 und 5,90 Euro für ein Pint, 6,30–6,80 Euro für ein Glas Wein.
Gut eingeschenkt! Wer schon mal in GB oder Irland war, weiß: Der Eichstrich ist hier nur eine Markierung ohne Bedeutung – das Glas wird einfach voll gemacht!
Mein Smithwicks (ausgesprochen "Smithix") kostete 5,40 pro Pint, das sind umgerechnet 3,80 Euro für 0,4 Liter.
Dafür war Whiskey umso teurer – aber das ist in deutschen Kneipen auch nicht anders.
"Dublin ist zu teuer" – diese Aussage können wir an dieser Stelle nicht bestätigen!
Ein wichtiger Hinweis, wenn Ihr auch mal hinwollt (was wir Euch nur empfehlen können!!): Achtet darauf, dass es drei Madigan’s in Dublin gibt.
"Unser" Madigan’s liegt in 25 Earl Street North – für die anderen beiden können wir keine Auskunft geben!
Steht ihr vor der "Großen Nadel" (The Spire, siehe nächster Abschnitt), seid ihr gleich da!
Öffentliche Warnung: Sehr langweilig!
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In Dublin sind insgesamt 59 Statuen aufgestellt – wir haben aber natürlich nicht alle gesehen. Hier unsere Auswahl derjenigen, die wir wirklich knipsenswert fanden:
Ursprünglich zur Jahrtausendwende geplant, wurde das Monument erst 2003 eingeweiht – mit drei Jahren Verspätung.
Die Baukosten beliefen sich auf rund 4 Millionen Euro.
Die sogenannte "komische Nadel" stieß bei der Dubliner Bevölkerung zunächst auf wenig Gegenliebe – möglicherweise auch, weil das "selbstreinigende Objekt" regelmäßig für einen 6-stelligen Betrag gereinigt werden muss.
Spitznamen wie "Spike", "Stiletto in the Ghetto" (dt. "Stöckelabsatz im Ghetto") oder "Stiffy by the Liffey" (dt. "Ständer am Liffey") zeigen den typischen Dubliner Humor.
Bei der Höhe gehen die Meinungen auseinander:
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Man könnte meinen, man sei im Speisesaal eines der Harry-Potter-Filme –
doch dieser cineastische Moment gehört nicht zur Bibliothek, sondern vielmehr
bietet er eine ganz andere Atmosphäre. Die Umgebung inspirierte den Regisseur
von Star Wars und er nahm dies als Vorbild für die
Besonders interessant ist die Anordnung der Bücher: Sie sind nicht nach Genre oder Thema sortiert, sondern nach Größe. Die großen Bände stehen unten, während oben immer kleinere Exemplare platziert sind. So wird das Gesamtgewicht gleichmäßig auf die gesamte Fläche verteilt – ein sinnvolles System, wenn man bedenkt, dass hier über 250.000 Bücher lagern.
Die moderne Bibliothek des Trinity College besitzt eine beeindruckende Besonderheit: Von jedem in Irland oder Großbritannien gedruckten Buch gibt es hier ein Exemplar. Aktuell beläuft sich die Anzahl der verfügbaren Exemplare auf über 500.000 Bücher.
Sehr wahrscheinlich entstand das Book Of Kells um das Jahr 800 im Kloster Iona vor der schottischen Westküste – und wurde aufgrund der Wikingereinfälle aus Sicherheitsgründen nach Irland gebracht. Nachdem es durch verschiedene private Hände ging, befindet es sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz des Trinity College, wo man das Original bewundern kann. Besonders faszinierend: Zwei Seiten dieses legendären Manuskripts, die täglich umgeblättert werden, sind in der Bibliothek des Colleges in einer Vitrine ausgestellt.
Zitat aus 1748 von Edmund Burke
(Burke war ein irisch-britischer Schriftsteller,
Staatsphilosoph und Theoretiker der philosophischen Ästhetik):
"Rage and frenzy will pull down more in half an hour than prudence, deliberation, and foresight can build up in a hundred years."
"Wut und Raserei werden in einer halben Stunde mehr einreißen, als Klugheit, Überlegung und Voraussicht in hundert Jahren aufbauen können."
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Der Eigentümer der St. James's Gate Brewery verlangte 100 Pfund als Anzahlung und 45 Pfund Miete pro Monat. Am 31. Dezember 1759 gelang es Arthur, den Eigentümer davon zu überzeugen, einen Mietvertrag für maximal 9.000 Jahre zu unterzeichnen. Unter diesen Bedingungen wird Guinness Bier noch immer in St. James's Gate gebraut und das Unternehmen zahlt jeden Monat treu 45 Pfund Miete.
Diese Destille produziert ihren Whiskey in einer Kirche – der St. James' Church. Eine Brennblase direkt vor einem Kirchenfenster – das hat schon was! Da bekommt der Ausdruck "Heiliger Geist" gleich eine ganz andere Bedeutung.
Jameson produziert seinen Whiskey nun nicht mehr in Dublin. In der Destille werden ausschließlich Tastings und Führungen angeboten, die vom jüngeren Publikum rege angenommen werden. Im Empfangsbereich befinden sich drei große Bars, die für besonderes Vor- oder Nachglühen einladen. Für einen Whiskey-Connoisseur der alten Schule war das aber nichts – Hipster, die Whisky mit einem "e" schreiben und dann auch noch Cocktails oder anderes Gedöns daraus kreieren, haben mich schnell überzeugt, dass ich mir die Führung sparen kann.
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Normalerweise nimmt man im Urlaub zu – denn meistens ist alles einfach zu lecker. In Dublin habe ich sogar ein wenig abgenommen! Natürlich gelang das nur durch ein intensives Workout, mentale Übungen und eine ausgewogene Diät.
Wie funktioniert das Ganze?
Frühstück – Aufladen der Energiespeicher:
Mentale Entspannung erreicht man durch das freundliche Lächeln zum Personal. Es wird garantiert zurückgelächelt und sogar gescherzt.
Workout am Vormittag:
Strammes Marschieren zu den diversen Sehenswürdigkeiten – mit ständigem Ausweichen zur Stärkung der Koordinationsfähigkeit. Zwischendurch sind kurze Sprints unerlässlich, um Körper und Geist herauszufordern. Die besten Intervallphasen erreicht man, indem man den Einheimischen folgt und bei roter Ampel über die Straße rennt. Mitten in der Straße merkt man dann: Ein Auto, Bus oder die Straßenbahn rast auf einen zu!
Effekt: Man kann schneller rennen als gedacht und ist hellwach.
Mittagessen – Aufladen der Energiespeicher:
Hier gilt: Möglichst viel Frittiertes – Fish 'n Chips, Chicken Wings mit Chips etc. Gemüse bitte nur in kleinen Mengen, wenn es mit einer fetten Kokosmilch kombiniert wird (zum Beispiel in indischen Curries). Zu viel frische Nahrung belastet den Organismus: Absolutes Tabu sind SALAT und OBST – die Energiekiller müssen gemieden werden.
Erlaubte Getränke: Lager, Red Ale, Guinness – und ab und zu ein wenig Wasser ist auch in Ordnung.
Workout am Nachmittag:
Wie am Vormittag – nur eben: Unbedingt nach rechts gucken, wenn man wieder bei Rot über die Straße rennt.
Steht ja auch überall:

Aber lasst euch nicht verwirren: Fahrt mal einfach mit der Maus über das Bild ;-)
Abendessen – Regeneration:
Wieder viel Frittiertes mit Chips – und vergesst nicht den Ketchup zu den Chips! Mehr Bier trinken, um den Körper auszuspülen, und 1–2 Whiskeys, damit der Verdauungstrakt signalisiert, dass keine feste Nahrung mehr zu erwarten ist.
Mentale Entspannung:
Sucht das Gespräch nur über die schönen Dinge des Tages,
lasst alles Unangenehme ("Wieviel Geld haben wir eigentlich noch?") einfach weg.
Wenn sich unerwünschte Gedanken halten, tief in die Chakren einatmen... alternativ einfach einen Whiskey trinken.
Ultimative Tipps zur Steigerung des mentalen Gleichgewichts und des Serotoninspiegels:
Der Gatte spricht: un-fucking-fassbar! Heike trinkt mit Genuss Bier und Whiskey!?!
Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht:
Meine liebe Heike arbeitet an jedem Text mit und korrigiert/redigiert alles komplett!
Ohne sie wären diese Texte nicht so, wie sie sind!
Die Idee der "Diät" war eine besondere Eingebung von ihr – daher die merkwürdige Überschrift "Die Gattin spricht" ;-)
Das war unsere Reise nach Dublin, die viel zu kurz war! Wie weiter oben schon beschrieben, werden wir BESTIMMT nochmal hinfahren.
... und nicht mehr lange hin, dann geht es über Hannover und Soest nach Brügge :-)