Hääh?!? Ist die Karte korrekt?
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Der Oberlehrer spricht (und rollt ein imaginäres Pergament aus):
Ihr habt richtig gesehen: geografisch gehört die Republik Irland zu den Britischen Inseln – und ja, liebe Iren, einmal tief durchatmen! Politisch ist der Begriff in Dublin so beliebt wie ein Pub ohne Guinness. Offiziell meidet man ihn, weil er nach kolonialem Ballast klingt. Und das kann man wirklich verstehen. Deshalb jetzt eine kurze, aber wichtige Begriffsklärung – trocken wie ein Highland-Whisky, aber umso wichtiger!
Im Alltag rutschen GB und UK gern durcheinander – fast so häufig wie Whisky und Whiskey. (Schande!)
Also hier nochmal zum Mitschreiben:
– GB = nur die Insel Großbritannien (ohne Nordirland)
– UK = politischer Zusammenschluss aus Großbritannien und Nordirland.
An einem kühlen Spätherbstabend des letzten Jahres ließen uns
mehrere Videos vom legendären Edinburgh Tattoo Festival regelrecht ins Schwärmen geraten.
Sofort war für uns klar:
Das wollen wir nächstes Jahr hautnah miterleben!
Edinburgh Tattoo Festival
(Wissen: wenig witzig)
Text ein/ausblenden
Was uns besonders überraschte: Bereits 9 Monate vor dem Termin waren schon sehr viele Karten vergeben – wir mussten also sofort zugreifen. Und gleich am nächsten Tag ging’s dann ins Reisebüro, um die Flüge klar zu machen.
Ein Direktflug von Hamburg nach Edinburgh? So selten wie Sonne im schottischen Frühling. Also flogen wir über London – und nutzten den Zwischenstopp für ein paar Tage Hauptstadt-Sightseeing.
Und wenn wir schon in der Gegend waren, wollten wir unsere Dublin-Erinnerungen auffrischen – das hatten wir ja schon im 2019er Bericht versprochen!
Mit anderen Worten:
Deutschland → England → Schottland → Irland → Deutschland
Das hieß für uns:
✨ Gefühlt hat unser Portemonnaie eine Weltreise gemacht – aber wir waren nur auf den Britischen Inseln! ✈️🌍
😉Am 13. August startete unser Abenteuer schon am Vormittag (Abflug 10:40 Uhr) – perfekt, um den Tag komplett auszureizen.
Da Heikes Fuß-OP aber noch recht frisch war, haben wir das geplante Programm kurzerhand gegen den Luxus von Hop-On/Hop-Off-Bussen eingetauscht. (Was für andere ein Touri-Klischee ist, wurde für uns zur "lebensrettenden" Komfortlösung.)
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London ist...
... teuer!
Kein Bock auf das Gedränge der Underground? Verständlich wegen der OP – nur kostet der Transfer
vom Flughafen zum Hotel B+B Belgravia mal eben 120 Euro.
Dann gleich Tickets für den Hop-On/Hop-Off-Bus: weitere 98 Euro.
Macht zusammen: die ersten 200 Euro futsch –
und das noch bevor wir auch nur ein Pint getrunken hatten.
Ihr glaubt, Bier in deutschen Kneipen sei teuer? Hier kostet ein Pint (0,568 l) 7 £ (umgerechnet ca. 8,40 €).
Willkommen in London! 🍻
... anstrengend
London bei 30 °C? Normalerweise Science Fiction, diesmal aber Realität.
Die schwülheiße Luft hat jeden Schritt zur sportlichen Höchstleistung gemacht.
Im Hotel wartete dann die nächste Prüfung:
Unser Zimmer im 5. Stock – direkt unter dem Flachdach – bei 30°!
Und das Beste: kein Lift und keine Klimaanlage! 🎉
Also: Koffer 1 hoch, 5 Stockwerke – runter – Koffer 2 hoch –
und dann erstmal zusammenbrechen 😵.
Nachdem ich wieder etwas Luft geschnappt und das durchgeschwitzte Shirt gewechselt hatte,
ging’s weiter: Nahrungsaufnahme war aufgrund des ausgefallenen Frühstücks dringend fällig.
Ziel: die angeblich sensationelle market hall an der Victoria Station. Leider hatten wir nur die Hälfte gelesen: Die Halle liegt nämlich neben der Station, nicht in ihr. Ergebnis: Fast-Food statt Feinschmecker – und das auch noch bei KFC. Naja - war ja früher ganz nett, dachten wir. Nur: Das, was in die Tüte wanderte, war eine Zumutung. Halbgar, mieses Fleisch – die Hälfte wanderte in den Müll. (So schnell wird aus „Finger lickin’ good“ ein „Finger weg!“)
Danach wenigstens Kultur: Unsere erste Bustour, die Orange Route durchs nördliche London. Vorbei u.a. am Buckingham Palace (kurz mal Charles gewunken 👋 ), Piccadilly Circus und den Kensington Gardens.
Abends dann die Rettung: ein toller Pub namens The Rising Sun.
Nette Bedienung, richtig gutes Essen, urige Atmosphäre –
genau so stellt man sich einen London-Abend vor.
Danach ging es zurück in unsere ganz private Schwitzhütte im 5. Stock … 🥵
Direkt nach dem Frühstück kaperten wir wieder einen der Hop-On/Hop-Off-Busse. Das Schöne daran: Da uns am ersten Tag niemand kontrolliert hatte, starteten die 24 Stunden unseres Tickets erst heute um 10:00 Uhr. (Ein echtes Schnäppchen-Manöver – Dagobert Duck wäre stolz gewesen!)
Diesmal ging’s auf die „Blaue Route“ – vorbei an allen Sehenswürdigkeiten, die man aus jedem London-Kalender kennt. Endstation: der Tower. Von dort aus stachen wir auf einer Themse-Bootsfahrt in See, die uns bis direkt vors Parlament und den Big Ben brachte. Fazit: Tag 2 = Touri pur! 🎡
Blöd nur: Meine Füße hatten da schon 4 neue Blasen im Angebot. Also gab’s auf dem Rückweg die Deluxe-Variante: eine Rikscha. (Teuer, aber immerhin musste ich nicht humpelnd oder auf allen Vieren zurück ins Hotel.)
Abends voller Vorfreude zurück ins The Rising Sun. Doch dann der Schock:
Zum Glück hat Heike den Abend kulinarisch gerettet: Beim Italienischen Feinkosthändler gab’s Wurst, Schinken und Rotwein – und so endete der Tag stilecht mit einem Picknick im Hotelzimmer. 🍷🥖
Ach ja: British Airways ließ uns fürs morgige Einchecken auch noch zappeln.
Online-Check-in? Nicht möglich.
„Restplätze am Flughafen buchen“ – das klingt doch nach einem
spannenden Glücksspiel … 🎰
Ähnlich wie zur Buchmesse in Frankfurt oder zur Wies’n in München
ziehen die Preise in Edinburgh zur Zeit des
Fringe
Das Edinburgh Festival Fringe ist das größte Open-Access-Kulturfestival der Welt –
ein künstlerisches Chaos mit Theater, Comedy und Musik an jeder Straßenecke.
Das Tattoo ist nur eins von vielen Aufführungen, die in dieser Zeit laufen.
Und mittendrin: wir.
mächtig an! Für drei Nächte vom 15.–18. August zahlten wir für ein Apartment satte
1.142 €. 💸
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Taxi zurück nach Heathrow: „nur“ 100 € – fast ein Schnäppchen nach London-Maßstäben. 🚕
British Airways: Online-Check-in? Immer noch: Nicht möglich! 🤦
Im Airport am Terminal nur ein Mittel- und ein Fensterplatz bekommen, aber 11 Reihen auseinander!
Unsere Trolleys? Mussten wir abgeben – freiwillig.
Nur: das stand im Kleingedruckten, das wir zu spät lasen.
Immerhin: in Edinburgh rollten sie als Erste vom Band.
Wir hatten ein Airlink-Ticket (Bus mit extra großen Abstellmöglichkeiten für Koffer) für den Transfer
Flughafen - Innenstadt und zurück für zwei Personen gebucht: 17 £ -
nach den Taxipreisen in London fühlte sich das an wie Lotto-Gewinn.
Erster Stopp in Edinburgh: Pub The Fox and Faun. 🍺
Man muss ja Prioritäten setzen!
Ein Vorteil neben leckerem Essen, guten Getränken und freundlicher Bedienung war,
dass wir die Tür zu unserem Hotel vom Fenster aus sehen konnten ;-)
Großzügig, schick, modern – fast zu schön, um wahr zu sein. 🏠
Aber auch nur fast, denn dann hat uns die Realität eingeholt: „Doppelbett“ bedeutete hier Queen Size.
Für uns eher „Kuscheln unter Zwang“. 🛏️
Noch schlimmer: nur eine Bettdecke. Geht für uns gar nicht!
Uns wurde auf telefonische Nachfrage mitgeteilt, dass eine Wolldecke im Schrank sei -
Eine Wolldecke !?! Bei 28° Außentemparatur?!? 🥵
Ein weiteres Leinenlaken würde jedoch einen
Aufpreis von 15 £
18.08.2025 11:25:59 Enquiries
Hello,
As states, there was a blanket for you to use in the cupboard for free, however
if you wanted to use the bag of linen there is an extra charge of £15 per
night, as per our terms and conditions.
Kind regards,
Amber
Destiny Scotland Team
kosten - pro Nacht!
Und das in einem Apartment für weit über 1.000 €. Wir waren fassungslos! 😡
Weitere Unterstützung/Entgegenkommen des Personals: Nicht im Preis inbegriffen!
Unsere Lösung: Sofa auseinanderbauen, Laken zweckentfremden – DIY-Schlafkultur at its best. 🛠️
Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung: Null Prozent! 🚫
Nein - nicht Hollywood, sondern Holyrood😉. Und die Führung: ein Traum!
Nur ein weiterer Gast dabei – quasi unsere Privatdestille an diesem Tag. 🎉
Das Besondere an dieser Destille ist, dass sie sehr gerne herum experimentieren. Nicht mit Fässern, sondern mit verschiedenen Hefen, Gersten und Röstgraden von Malz. Dadurch bekommen sie in kurzer Zeit Geschmacksrichtungen hin, die einzig sind.
Wir durften 5+1+1 Drams verkosten - darunter drei 'New Makes' So nennt man den frischen Brand, bevor er im Fass zu Whisky reift. , die aber auf 40% verdünnt worden sind. Es war wirklich erstaunlich, wie geschmacksreich diese ganz jungen Abfüllungen bereits waren.
Ich könnte an dieser Stelle noch ewig so weiter schreiben, aber ich möchte niemanden langweilen, der kein Whisky-Liebhaber ist.
Abends haben wir im F&F dann endlich F&C gehabt. Also Fish & Chips im Fox & Faun gegessen. 🐟🍟
Morgens 11:00 Uhr: Hop-on-Hop-off. Diesmal kontrolliert, also brav Ticket gezückt. 🚌
Rundfahrt durch die Stadt – und: Edinburgh ist wie Harry-Potter-Dekoration, nur ohne Computeranimation. 🪄
Abends dann das Highlight und eigentlicher Anlass für diese Fahrt: Tattoo! 🥁
WOW! Was soll ich sagen... Extrem, also extrem voll, aber perfekt organisiert! Keine Drängeleien - kein Geschubse - keine genervten Besucher oder Sicherheitskräfte - alle wollten irgendwie ihren Spass haben...
Dudelsäcke, Trommeln, Tänzer, Feuerwerk – ein Gänsehaut-Programm. 🔥
Einziger Wermutstropfen: die Sonne stand zu Beginn noch kurz über dem Horizont,
und unsere Blickrichtung war genau Richtung Osten...
(Für diejenigen, die sich mit Himmelsrichtungen nicht so auskennen: die Sonne schien direkt in unsere Gesichter...)
Aber nach ner halben Stunde konnten wir ohne zu blinzeln die Show verfolgen ;-)
Genau rechtzeitig für unseren persönlichen Höhepunkt der Show: Jedes Jahr vor dem Fernseher oder dieses Jahr endlich mal live: Das Top Secret Drum Corps aus der Schweiz!
Hier trifft hohes Können auf Kunst und Komik!
Ich hab davon auch ein Video gemacht - aber selbst die komprimierten 272 MB sind viel zu groß für diese Seiten - schaut bei YouTube o.ä. vorbei...
Es war das 75-järige Jubiläum des Tattoos und da besannen sich die Veranstalter
auf "back to the roots" - also ohne karibische Tänzer, Solo-Einlagen von Rockmusik -
einfach "nur" Musik gespielt von Militärkapellen.
Einzige Neuerung: zum ersten Mal in der Geschichte des Tattoos gab es einen
"Storyteller", der zwischen den Aufführungen dem Publikum das Thema
'The Hero who made us'
näher brachte.
Stimmung: unfassbar. Und wir mittendrin. 🤩
Abends ließen wir natürlich wieder im Fox & Faun bei ein paar Pint bzw. Wein den Tag Revue passieren.
Wer hätte gedacht, dass nach dem gestrigen Höhepunkt sofort das nächste Abenteuer anklopft? Aber der Reihe nach:
Kurz vor 11 Uhr wollten wir den Hop-On/Hop-Off-Bus erneut entern. Heike liebäugelte mit der „langen“ (orange) Route, die statt 18 £ satte 54 £ kosten sollte – da zückte ich unwillig den Geldbeutel. Aber fragen kostet ja bekanntlich nichts! Um 10:55 Uhr bot uns der Guide ein „Grand Ticket“ für schlappe 25 £ an - also nur einen Aufpreis von 7 £. Fünf Minuten vor Ablauf unseres ursprünglichen Tickets begann also das nächste 24-Stunden-Abenteuer. 😁
Die orange Tour war tatsächlich ausgedehnt – inklusive Abstecher in Vororte wie Leith. Leith?!? Da war doch was … genau, im Herzen von Leith residiert das Stammhaus der SMWS!
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Wer mich kennt, weiß:
Ich bin ein ausgewiesener Single-Malt-Enthusiast und seit Jahren Mitglied der Scotch Malt Whisky Society (SMWS).
Die Society wurde 1983 in Edinburgh gegründet und hat sich seither als Pionierin für unabhängige Abfüllungen etabliert.
Offiziell ist die SMWS ein Club, der seinen Mitgliedern exklusive Whiskys zu attraktiven Konditionen anbietet.
Inoffiziell ist sie ein hochdekorierter
Unabhängiger Abfüller
Unabhängiger Abfüller kaufen Fässer mit Single Malt direkt von Destillerien,
lassen sie nach eigenem Ermessen weiterreifen – oft in besonderen Fassarten –
und bringen sie anschließend unter eigenem Label in den Handel.
, der Fässer aus aller Welt kauft,
nach hauseigenen Geschmacks-Codes kategorisiert und in streng limitierten Chargen veröffentlicht.
Als Mitglied profitierst du von
Und das Beste daran: Dieses Stammhaus lag nur 5 Fußminuten von einem Stopp der Bus-Tour entfernt! Ich musste nicht viel Überzeugungsarbeit leisten, um Heike zu überreden, dass wir dort einkehren wollen. 🤣
Und dieses Stammhaus ("The Vaults") macht seinem Name alle Ehre: Atmosphäre wie im Gentlemen’s Club. Mit sehr hohem Teppichflor in dem man glatt versinken konnte. Dazu ein Whiskyregal in einer Größe, die es einem unmöglich machte, die Anzahl der Flaschen zu zählen:
Ich habe es mir nicht nehmen lassen, trotz der frühen Uhrzeit 2 Drams zu verkosten:
jaaa... die SMWS hat es schon drauf, merkwürdige Namen für ihre Whiskys zu kreieren. 🙄
Als wir weiterziehen wollten, musste ich Heike fast mit einem übergroßen Schuhlöffel aus ihrem Sessel lösen – so gemütlich fand sie es dort!
In Edinburgh direkt gibt es auch einen Member-Room der SMWS (28 Queen Street). Den hatte ich mir ohnehin auf meine Agenda geschrieben. Da Heike in Leith schon Feuer gefangen hatte, war es ein Leichtes, sie auch hierhin zu lotsen. (Aber Whisky trinkt sie immer noch nicht...)
Dort gönnte ich mir zunächst einen simplen Dram (aber was heißt bei SMWS schon "simpel"...), bis Heike mich auf das Flight-Angebot in der Karte aufmerksam machte: 3er-, 4er- oder 5er-Flight in fünf Qualitätsstufen. Ich griff zum teuersten 3er-Flight mit dem klingenden Namen The Vaults.
Drei Abfüllungen - alle über 30 Jahre ( ! ) alt:
mit Lupenfunktion
Für Dublin haben wir uns 3 Übernachtungen im RIU-Hotel gegönnt – herrlich zentral gelegen und nur wenige Fußminuten vom Madigan's entfernt (da MUSSTEN wir wieder hin!).
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Den Transfer zum Flughafen machten wir wieder mit dem Airlink – günstig, bequem, kofferfreundlich.
Dieser Tag hätte auch unter dem Motto „Upgrade!“ stehen können. Am Check-in wollten wir nur
die Bordkarten gegenchecken lassen, denn auf unseren Tickets stand für einen Airbus A321 die Sitzreihe
2H und 2K. Komisch – der A321 kennt doch eigentlich nur A bis F …?
Kurzer Blick der Mitarbeitenden, kurzes Grinsen: „Alles okay! Sie sitzen in der Business Class.“
Na gut – nehmen wir. Wir sind ja nicht so. 😇
Die Plätze sahen aber nicht wie Business-Class aus, sondern eher First-Class - seht selbst:
Das erste Mal, dass ich einen Flug ernsthaft als zu kurz empfand. ✈️
Im Hotel dann das nächste Upgrade: Als „Stammgäste“ bekamen wir ein sehr großzügiges Zimmer im RIU – perfekt zum Durchatmen nach den bisherigen Flops!
Dann der leicht nervöse Marsch zum Madigan’s. Die bangen Fragen im Kopf:
Erleichterung beim Eintreten: alles wie immer – neues Menü, aber weiterhin viel Leckeres für uns.
Erst mal die obligatorischen Chicken Wings bestellen – und große Freude: Dave is here Wer Cheech-&-Chong mag, wird die Anspielung verstanden haben. Für den kompletten Dialog klicken zum Ausklappen.
Chong: Who is it?
Cheech: It's me, Dave. Open up, man, I got the stuff.
(More knocks)
Chong: Who is it?
Cheech: It's me, Dave, man. Open up, I got the stuff.
Chong: Who?
Cheech: It's, Dave, man. Open up, I think the cops saw me come in here.
(More knocks)
Chong: Who is it?
Cheech: It's, Dave, man. Will you open up, I got the stuff with me.
Chong: Who?
Cheech: Dave, man. Open up.
Chong: Dave?
Cheech: Yeah, Dave. c'mon, man, open up, I think the cops saw me.
Chong: Dave's not here.
Cheech: No, man, I'm Dave, man.
(Sharp knocks at the door)
Cheech: Hey, c'mon, man.
Chong: Who is it?
Cheech: It's Dave, man. Will you open up? I got the stuff with me.
Chong: Who?
Cheech: Dave, man. Open up.
Chong: Dave?
Cheech: Yeah, Dave.
Chong: Dave's not here.
Cheech: What the hell? No, man, I am Dave, man. Will you...
(More knocks)
Cheech: c'mon! Open up the door, will you? I got the stuff with me, I think the cops saw me.
Chong: Who is it?
Cheech: Oh, what the hell is it...c'mon. Open up the door! It's Dave!
Chong: Who?
Cheech: Dave! D-A-V-E! Will you open up the goddam door!
Chong: Dave?
Cheech: Yeah, Dave!
Chong: Dave?
Cheech: Right, man. Dave. Now will you open up the door?
Chong: Dave's not here.
Heute wollten wir endlich den Tipp von Tatjana Meine liebe Tatjana hat uns für unsere Reise in 2019 ein paar wichtige und interessante Reisetipps gegeben, die ich mit ihrer Erlaubnis auf meine Seiten eingebunden habe. Auf Klick aufzurufen. umsetzen und den Friedhof Glasnevin besuchen, auf dem viele prägende Persönlichkeiten Dublins/Irlands begraben liegen.
Der Taxifahrer schaute uns irritiert an: „Was wollt ihr denn da? Das ist der letzte Platz, wo ich hingehen würde …“
Ich: „Das 💡 IST
der letzte Platz, wo du hingehen wirst!“
Danach war die Stimmung gut im Taxi!
Aber ohne Guide war es weniger aufschlussreich als erhofft, aber die mehrere Meter hohen keltischen Kreuze sind schon beeindruckend:
Dazu diese eine Inschrift – wunderschön und traurig zugleich:
Unser Aufenthalt im berühmten Pub Kavanagh’s (Gravedigger) dauerte ziemlich genau fünf Sekunden. Die Atmosphäre: düster. Die Sauberkeit: sagen wir … historisch. Ich wollte den Tresen nicht mal berühren. Weiterziehen!
Danach noch die World of Illusion – klang wie das tolle 3D-Museum auf Madeira, konnte aber nicht im Ansatz mithalten. 44 Euro … Lehrgeld.
Also ab ins Madigan’s und den Frust weglächeln. Jacky trafen wir dort auch – quirlig, herzlich, und froh, mal wieder Deutsch zu sprechen (okay … anfangs doch mehr Englisch 😉 ).
Ausflug nach Howth, dem hübschen Küstenort im Nordosten Dublins. Mit dem DART (S-Bahn) kostet das Return-Ticket für ca. 30 Minuten Fahrt nur 5,20 € – absolut fair.
Aber … Mann, war DAS kalt! Vor drei Tagen noch 30 °C, jetzt gefühlt 20 °C weniger, dazu Nieselregen und eine (norddeutscher Dialekt an) steife Brise (Dialekt aus) direkt vom Meer. Heike kaufte sich erst mal einen Sweater. Ein paar Alibi-Fotos, Seehunden kurz gewunken – und zurück ins Warme.
Abends natürlich noch einmal ins Madigan’s – ein letztes Mal, ein letztes Mahl und ein letztes Pint.
Unvergessen für alle Anwesenden, wie ich mir ein "etwas" zu kleines Shirt vom Madigan's angezogen,
und vor Allem mit Jacky's Hilfe wieder ausgezogen habe.
Der Lacher der Saison! 🤣
Und zum Schluss eine fast schon emotionale Verabschiedung von Jacky und Dave.
Dublin, wir sehen uns wieder! (Vielleicht ja zu Dave's Retirement-Party 😉 )
Unsere Reisekasse hat ordentlich gelitten 💶 (okay: sehr gelitten! 💸)! Aber endlich konnten wir das legendäre Tattoo live erleben – ein echter Gänsehaut-Moment.
Dazu die Freude, Jacky und Dave wiederzutreffen, die uns wie alte Freunde in die Arme genommen haben.
Zugegeben: Zwischen all den Insta-tauglichen Highlights waren wir abends immer froh, uns ins Hotelbett fallen zu lassen,
denn alles war viel zu anstrengend 🥵 -
(unsere Füße wissen ein Lied davon zu singen 🎶),
aber hey: London, Edinburgh und Dublin –
die Liste unserer Hauptstadtbesuche ist um drei Globetrotter-Punkte reicher.
Mission accomplished! ✅