Dalmatien ist …
... wunderschön
... wechselhaft
... leider auch ziemlich teuer geworden
Im Gegensatz zu unseren letzten Urlauben, bei denen alles wie gewünscht (wenn nicht besser) lief, haben sich diesmal ein paar Moll‑Noten in unsere Gesamtbewertung geschlichen. 🎻
Los ging’s mit einer Stunde Verspätung — Eurowings mal wieder in Bestform. ⏱️
Angeblich ein Komplettausfall der Maschine; statt dessen bekamen wir eine Ersatzmaschine.
Selten passte dieser Ausdruck besser.
Wo soll ich anfangen …
🛬 Na gut … wir sind angekommen — und der Rückflug war dann auch wieder einwandfrei! ✅
Am Flughafen haben wir ein Taxi geordert, das uns nach Seget Donji bringen sollte. 🚖
Der Ortsname Seget Donji bedeutet „Unter‑Seget“, weil es unten am Wasser liegt.
Etwas höher befindet sich Seget Gornji ... ratet mal: „Ober‑Seget“.
Die Fahrt lief problemlos — bis der Fahrer etwa einen Kilometer vor dem Ziel das Taxameter bei 22 € ausschaltete
und sich dann kurz verfuhr. Am Ziel strahlte er und rief: „40 Euro“. 😅
Na gut … ich gab ihm die 40 Euro: „Tip included.“ 💸
Generell sind die Taxikosten in Dalmatien recht hoch: Eine 10‑minütige Fahrt kostete uns 15 €. Zum Vergleich: In Chalkidiki zahlen wir für knapp 60 Minuten etwa 60 €.
Die ersten beiden Tage: sehr windig und leicht regnerisch. 💨🌧️ Aber: SSA! SSA: Selbst Schuld, Arschloch! Wer nicht einmal in der Nebensaison, sondern in der absoluten Vor‑Saison bucht, muss damit rechnen, dass das Wetter noch nicht bilderbuchmäßig ist.
Also haben wir Trogir eben bei leichtem, aber warmem Regen besucht. 👣☔
Die Stadt hat eine wunderschöne Altstadt — unter anderem mit der Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrhundert. 🏰
Einige Bilder davon findet ihr
📷 zur Bildergalerie
Camerlengo aus Wikipedia
(Wissen: wenig witzig)
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🏨 Unser gewähltes Hotel war absolute Spitze!
Der Name „Segetski Dvori“ bedeutet so viel wie „Der Hof von Seget“ – und hat
mal wieder voll unseren Nerv getroffen! 💘
In dritter Generation familiengeführt, mit nur ca. 10 Zimmern.
Dafür eine Herzlichkeit und Freundlichkeit, die ihresgleichen sucht! 🤗
Ein Beispiel: Wir fragten Matko, den Pensions‑Chef, nach einer Einkaufsmöglichkeit.
Seine Antwort: „In der Vorsaison ist hier noch nichts auf … der Supermarkt ist 30 Minuten zu Fuß entfernt –
und mit Wasserflaschen zurück ist nicht gut.“ (SSA lässt grüßen …) 🛒
Dann ruft er nach hinten: „Ante, fahr die beiden doch mal bitte zum Supermarkt!“
Gesagt – getan: Der Junior‑Chef fuhr uns höchstpersönlich hin und zurück, ohne selbst etwas zu brauchen.
Am nächsten Tag fragte er sogar, ob wir mit nach Trogir wollen – er müsse ohnehin dorthin.
Wie nett ist DAS denn?!? ✨
Das Essen im Hotel? Ein TRAUM!!! 😍
Maria (Matkos Frau) zauberte die beste Dorade, die ich je gegessen habe. 🐟
Und ihr Cordon‑Bleu braucht keinen Vergleich zu scheuen!
Das Frühstück wird beim Personal bestellt, es gibt kein Buffet – nichts trocknet aus,
nichts bleibt übrig. ✅
Frei wählen, jederzeit nachbestellen. Die Betreiber setzen auf Nachhaltigkeit und regionale Produkte.
Und der Chef macht Fruchtsäfte und Smoothies selbst! 🥤
Glück gehabt: Suite im obersten Stock mit tollem Ausblick und 45 m²! 🌅
Der kleine Haken: 60 Treppenstufen – jedes Mal runter zum Frühstück … und dann natürlich wieder hoch.
(Wer hätte das gedacht …) 😉
Generell gilt: Nicht für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit geeignet – in allen Bereichen gibt es Treppen. ⚠️
Das Hotel liegt etwas außerhalb von Seget – etwa 45 Fußminuten entfernt. 🚶♀️
Der Kieselstrand liegt direkt hinter der Promenade – die allerdings auf ganzer Strecke
under construction war. Unser Weg in den Ort führte daher über unebenen Schotter und Geröll. 🚧
Mit ausgebauter Promenade wäre der Weg wahrscheinlich nur 30 Minuten gewesen. ⏱️
Wir waren zwar jeden Tag im Ort, aber auf den Rückweg nach dem Abendessen plus
begleitenden Weinen haben wir bewusst verzichtet. 🍷
Nach einem guten Essen ein Balanceakt im Dunkeln auf unebenem Untergrund?
Oh ha!!! 🌙
Mit Goran, unserem supernetten privaten Fahrer, ging’s nach Split.
Und wieder bestätigt: unsere Aversion gegen Kreuzfahrtschiffe. Die Altstadt rund um den
Diokletianpalast war von Kreuzfahrern belagert – und an der Promenade lag ein
äußerst unangenehmer Geruch in der Luft. 🛳️🤢
Das nächste Highlight: eine Tour mit Goran in den Krka‑Nationalpark.
Goran spricht sehr gut Englisch, wir erfuhren viel über die Lebensumstände unserer Gastgeber.
Mit der Einführung des Euro (seit diesem Jahr Landeswährung) erlebten viele eine enorme Preissteigerung –
teils werde der dreifache Preis für Lebensmittel verlangt. 💶
Im Park kann man auf schmalen Holzwegen über mehrere Kilometer durch seichtes Wasser laufen, durch einen zauberhaften Wald und vorbei an unzähligen Kaskaden.
Am Scheitelpunkt wartet der „große Wasserfall“: Skradinski buk – ein gigantischer Kaskadenfall mit 17 Stufen und einer Gesamthöhe von 45,7 Metern.
Ich habe im Park knapp 50 Bilder gemacht, aber natürlich nicht alle hochgeladen – ich will euch ja nicht langweilen. 😉
In den 1960er Jahren wurden hier auch Teile der Winnetou‑Verfilmungen gedreht. Unter anderem:
Ein Stück Filmgeschichte inmitten traumhafter Natur! 🌳
Eine Woche Aufenthalt war perfekt, um die Gegend kennenzulernen – aber beim nächsten Mal werden wir:
Kurz gesagt: Die To‑Do‑Liste für die nächste Reise steht schon. 📝😊