📍 St. Petersburg ist …
(Lesezeit ca. 1 min)
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… prunkvoll vergoldet 👑
Im Ernst: so viele goldene Zwiebeltürme, schimmernde Kirchendächer und
opulente Palastverzierungen habe ich noch nie gesehen – und werde es wohl so schnell auch nicht mehr! ✨
Falls ihr die Bildergalerie mit Goldfilter betrachtet, seht ihr vermutlich nur noch gleißendes Licht …
(Zum Glück neigt der Schreiberling nicht zur Übertreibung! 😉)
… beeindruckend
Allein die drei Höhepunkte unserer Fahrt: Eremitage, Peterhof und Katharinenpalast lassen einen immer wieder mit offenem Mund und feuchten Augen staunen – und dazu kommen noch all die anderen Sehenswürdigkeiten. 🤯
… hell 🌗
So ist es eben, wenn man während der Weißen Nächte nach St. Petersburg reist. 🌆
… statistisch 📊
… die zweitgrößte Stadt Russlands mit 5 Mio. Einwohnern (plus ca. 1,5 Mio. in den Vorstädten)
… zwischenzeitlich bekannt als Petrograd (1914–1924) und Leningrad (1924–1991)
… vom 18. bis ins 20. Jahrhundert die Hauptstadt des Russischen Kaiserreichs
… 2:20 Flugstunden von Hamburg entfernt ✈️
Übrigens: Anders als oft angenommen, hat Peter der Große die Stadt nicht nach sich selbst benannt, sondern nach seinem Schutzheiligen, dem Apostel Simon Petrus.
Wir haben St. Petersburg – wie schon Ägypten – als individuell geführte Reise gebucht, und das hat sich diesmal richtig gelohnt … aber dazu später mehr.
🌙 Weiße Nächte sind …
(Lesezeit ca. 2 min)
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🌌 Weiße Nächte – ein magisches Spektakel in St. Petersburg (W:ww)
(Wissen: wenig witzig)
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Schande über uns! Wir haben es nicht geschafft, die Nächte mitzuerleben. 😅
Das Tagesprogramm war so vollgepackt und anstrengend, dass wir abends völlig erledigt waren – und nach dem Gute‑Nacht‑Wodka bei strahlendem Sonnenschein ins Bett gefallen sind.
Beim nächsten Mal gibt es kein Kulturprogramm, sondern eine klare Mission:
Die Nacht zum Tag machen! 🕺💃
🔤 Russisches (kyrillisches) Alphabet
(Lesezeit ca. 1 min)
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Nach …
War Kyrillisch nun das vierte (oder eher dreieinhalbte) „andere“ Alphabet im Urlaub – und hier tat ich mich wirklich schwer! 🧠
So ist das kyrillische H ein N, das P ein R, das X ein H – um nur einige zu nennen; dazu kommen Zeichen, die es nur im Kyrillischen gibt. 🔎
Erst am letzten Tag konnte ich Schilder halbwegs entziffern – ein kleiner persönlicher Erfolg! Abends haben wir uns dann in einem georgischen Restaurant mit Händen und Lautsprache verständigt – zum Glück hatten alle ihren Spaß: die Bedienung genauso wie wir! 🥟😊
🛬 Ankunft
Visa, Transfer und ein Dinner der Extraklasse (Lesezeit ca. 2 min)
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Wichtig zu wissen: Für die Einreise braucht man ein (Touristen‑)Visum, das rechtzeitig vorher beantragt werden muss.
🪪
Wer sich den Weg zur Botschaft antun möchte – samt unfreundlichem Personal und endlosen Wartezeiten –
zahlt pro Person 65 € (plus 16 € für das „Einladungsschreiben“).
Wir haben stattdessen den Visa‑Dienst in Bonn beauftragt:
102 €, dafür komplett stressfrei – der Dienst hat alles übernommen. ✅
An dieser Stelle noch wichtig zu wissen:
Wer St. Petersburg mit Kreuzfahrtschiffen besucht,
hat nur ein eingeschränktes Visum und muss sich immer an den Reiseleietr halten.
Wir hatten ein Vollvisum und konnten uns frei bewegen!
Völlig problemlos, mit einer kleinen Ausnahme: Die Passkontrolle an unserer Schlange hat mindestens doppelt so lange gedauert wie die anderen. 🕐
Was die Dame so lange beschäftigt hat? Keine Ahnung. 🤷♂️
Als wir endlich dran waren, ging alles ruckzuck – was ein charmantes Lächeln so bewirken kann … 😉
Für den Hoteltransfer gab’s eine schicke Mercedes‑Limousine. Die Sonne stand noch hoch am Himmel … 🌞
Naja, es war ja auch erst kurz nach 22:00 Uhr.
(Der Running‑Gag mit der „hochstehenden Sonne“ wurde schnell alt – gestrichen!)
Nach einem ausgewogenen Dinner aus Bier, Wodka und Kartoffelchips sind wir kurz vor Mitternacht ins Bett gefallen –
die Sonne war schließlich gerade erst untergegangen …
(Okay, okay – ich lass den Gag jetzt wirklich.) 😅
🗺️ Erster voller Tag – Stadtrundfahrt mit Highlights
Gold, Glanz, Gloria! (Lesezeit ca. 2 min - plus Bilder)
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Auf dem Programm stand eine große Stadtrundfahrt mit den Höhepunkten Isaak‑Kathedrale und Peter‑Paul‑Festung .
Wir hatten uns im Vorfeld gefragt, ob wir einen männlichen Guide oder eine … ja, wie nennt man eigentlich eine weibliche Reiseleiterin? 🤔 Kurzer interner Sprachfindungsprozess – wir einigten uns auf Guidine.
Und tatsächlich war es eine junge Dame 🙂, die uns zwei Tage lang durch die Stadt und die Vororte führte.
Hört man den Namen Natalia Romanova, kommen je nach Vorbildung unterschiedliche Gedanken:
Korrekt sind natürlich alle Antworten 😉
Während der Fahrt konnten wir die Freiheit einer privaten Führung genießen: Unsere Guidine stellte uns an jeder Sehenswürdigkeit die Frage:
Kein stundenlanges Warten auf andere Teilnehmer – pure Flexibilität! ✅
Spektakuläres zu berichten? 👀
Eher nicht – aber alles überaus hübsch 🌟:
Geht einfach
📷 zur Bildergalerie
🚇 Der öffentliche Nahverkehr - die Metro
Schneller - Billiger - Schöner! (Lesezeit ca. 1 min)
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Ein unerwartetes Highlight war der öffentliche Nahverkehr ✨!
Die Stadt verfügt zwar nur über fünf U‑Bahn‑Linien, doch das Fahrintervall ist beeindruckend:
Uns wurde gesagt, dass die Züge in der Stoßzeit „ziemlich unregelmässig“ fahren.
Aber was heißt das schon, wenn „unregelmäßig“ hier bedeutet,
dass die nächste Bahn zwischen 1,5 und maximal 2,5 Minuten später kommt.
Warten? Kaum! ⏱️
Das gelingt hier so gut, weil es auf keiner Strecke irgendwelche Weichen gibt, so dass „Verspätungen aufgrund einer Weichenstörung“ hier nicht auftreten können!
Und dann der Preis! Eine Fahrt kostet hier umgerechnet ca. 90 Cent. Und damit kann man so weit und so lange fahren, wie man will. Erst, wenn ein Bahnhof verlassen wurde, muss neu gezahlt werden.
Sagenhaft! 🙌
Besonders sehenswert sind die Stationen Awtowo und Puschkinskaja, erbaut in den 1950er‑Jahren.
Sie zählen zu den prunkvollsten U‑Bahn‑Stationen der Welt – eine Mischung aus Marmor, gigantischen Säulen und beeindruckender Architektur.
Wer hätte gedacht, dass eine U‑Bahn‑Fahrt so stilvoll sein kann? 🕯️
👑 Tag 2: Was erwartet uns heute?
Peterhof und Katharinenpalast (Lesezeit ca. 1 min)
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Eigentlich dürften die beiden Orte gar nicht unter „St. Petersburg“ geführt werden – sie liegen jeweils etwa eine Autostunde entfernt 🛣️: der Peterhof im gleichnamigen Vorort und der Katharinenpalast in Puschkin (ehemals Zarskoje Selo).
Das ist so, als würde eine Airline Lübeck als „Hamburg“ oder Hahn als „Frankfurt“ verkaufen 😅.
Wir sollten um 9:00 Uhr abgeholt werden – also wieder früh aufstehen … ⏰
Am Konjunktiv könnt ihr ahnen, dass es anders kam: Um 9:20 noch keine Guidine in Sicht 👀.
Nach einem Anruf kam die Info: Die Exkursion geht nicht von 9:00–18:00, sondern von 11:00–20:00 🕘➡️🕙. Na toll … hätten wir doch ausschlafen können!
Wir waren wohl noch von der Reiseleitung in Ägypten verwöhnt und ahnten nichts Böses, als am Vortag keine Bestätigung für die Uhrzeit kam.
Aber was wir dann geboten bekamen, hat uns schnell wieder besänftigt 🙂. Außerdem spendierte die Agentur für die vergessene Info noch eine Bootsfahrt auf der Newa und den Kanälen.
🌊 Peterhof
Palastbesuch – Spektakel der Außenanlage (Lesezeit ca. 4 min - plus Bilder)
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🏰 Peterhof (W:ww)
(Wissen: wenig witzig)
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Wir waren zwar nicht im Palast, aber die Außenanlage war so spektakulär, dass Worte kaum ausreichen. ✨
Auf der Rückseite des Palasts erstreckt sich eine gewaltige Wasserkaskade: Über 130 Düsen sprühen Wasser in einer hochherrschaftlichen Komposition aus Gold und Marmor – eine Augenweide sondergleichen! 💦
Eine bloße Beschreibung wird dem kaum gerecht – deswegen habe ich ganz bewusst „hochherrschaftlich“ gewählt. 😉
Geht einfach 📷 zur Bildergalerie – dann versteht ihr, warum ich es wirklich umwerfend fand. 📷
Unten angekommen führt ein Kanal direkt zur Ostsee (Finnischer Meerbusen). Peter der Große ließ sich darüber ganz standesgemäß vom Meer zum Schloss schippern.
Der Bereich zwischen Palast und Ostsee ist in zwei symmetrische Areale geteilt und umfasst 120 Hektar!
📐
Falls das schwer vorstellbar ist: Das entspricht knapp 200 Fußballfeldern!
Ja, wir haben tatsächlich das gesamte Areal abgelaufen und unser Meilenkonto ordentlich aufgefüllt! (Zählt aber leider nicht für mein Miles‑and‑More‑Programm …) 🥾📈
Neben der eindrucksvollen Hauptkaskade gibt es noch drei weitere – bei weitem nicht so spektakulär: 📜
– Löwenkaskade
– Schachbrettkaskade (oder Drachenkaskade)
– Goldkaskade
Berühmt ist der Park auch für seine Wasserspiele – darunter Spaßfontänen, die Kinder jeden Alters magisch anziehen.
Uns wurde gesagt, dass der alte Peter wohl ein wahrer Scherzbold gewesen sein soll:
Er führte die Hofdamen durch seinen Park, ohne zu erwähnen, dass es hier viele (versteckte) Fontänen gibt,
die bei Betreten der Bodenplatten davor automatisch ausgelöst wurden.
Und er hat sich immer kindisch gefreut, wenn die Damen laut aufschreiend vor dem Wasser geflüchtet sind.
💦😄
🏛️ Der Katharinenpalast
Ein Traum in hellblau! (Lesezeit ca. 3 min - plus Bilder)
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Ohne Vorabbuchung kann die Wartezeit in der Hauptsaison bis zu 7 (!!) Stunden betragen. ⏳
Und dann? Kann es trotzdem passieren, dass man nicht mehr reinkommt – denn auch hier wird pünktlich dicht gemacht. 🚫
Mit einer Reiseagentur bekommt man ein festes Zeitfenster, das man besser nicht verpassen sollte. ✅
Trotzdem läuft alles gruppiert ab: Die Besucher werden schleusenartig durch die Räume geführt – mitunter auch hier mit langen Wartezeiten.
Die Leute auf dem Bild rechts? Sie warten darauf, endlich wieder raus zu dürfen! 😅
Als individuell geführte Gruppe hatten wir das Privileg, locker lächelnd an den großen Gruppen vorbeizugehen und direkt den nächsten Raum zu besichtigen. ️✨
Die Reiseagenturen sind allerdings mehr als genervt: die 3 Großen (Peterhof, Katharinenpalast, Eremitage) unter den Veranstaltern nutzen ihre Marktmacht voll aus und ändern immer wieder kurzfristig bereits bestätigte Zeitfenster. ⚠️
Auch wenn ich das hier unter der Überschrift „Katharinenpalast“ führe – diese extremen Wartezeiten
betreffen alle großen Sehenswürdigkeiten.
Hier scheint es besonders schlimm zu sein: Es gibt sogar Schilder, auf denen die Stunden der Wartezeit
angegeben sind!
Da wir etwas früher dran waren, konnten wir noch ein wenig durch die Anlage schlendern. 🚶
Dabei haben wir den früheren Haupteingang entdeckt – einst reserviert für die Zaren … und jetzt auch für Voigte! 😉
Hier konnte ich auch einige schöne Panoramabilder schießen. 📸
Spektakuläre Innen- und Außenaufnahmen?
Wie immer findet Ihr sie in der
Bildergalerie!
🖼️
🧡 Bernsteinzimmer
Eine originalgetreue Nachbildung (Lesezeit ca. 1 min)
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Bernsteinzimmer (W:ww)
(Wissen: wenig witzig)
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Seit 2003 befindet sich im Katharinenpalast eine originalgetreue Nachbildung des berühmten Bernsteinzimmers. 🏛️🧡
Ich persönlich fand’s nicht spektakulär – im Grunde sind es nur ein paar Wände, zugepflastert mit diesem
gelblich schimmernden Material. 🤷♂️
Okay, es gibt ein paar hübsche Motive, aber wirklich umgehauen hat es mich nicht.
Für die Chinesen ist Bernstein aber ein Heilmittel für viele Krankheiten. Deshalb pilgern mehr Chinesen hierher als nach Lourdes.
Im Zimmer selbst darf nicht fotografiert werden – deswegen nur ein Bild aus dem Türrahmen … 🚫📷
🖼️ Der dritte Tag unserer Besuchstour stand ganz unter dem Eindruck der Eremitage
(Lesezeit ca. 3 min)
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Eremitage (W:ww)
(Wissen: wenig witzig)
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Knapp sechs Stunden lang sind wir durch die Räume der Eremitage gezogen und haben uns die Kunstwerke erklären lassen. ⏱️
Auch hier spielte uns die individuelle Führung in die Karten:
Während andere auf dem gesamten Vorplatz und im Innenhof des Winterpalastes
in der Sonne warteten, brachte eine Mitarbeiterin der Eremitage unserem Reiseleiter persönlich die Tickets herunter.
Sie sorgte außerdem dafür, dass wir an der VIP-Schlange vorbei direkt nach vorn zum Absperrgitter gehen konnten.
Dieses wurde für uns beiseitegeschoben – keine Wartezeit, direkt hinein! ✅
Habe ich schon oft genug den Vorteil einer individuellen Reise erwähnt? 😉
Nach sechs Stunden waren wir komplett dehydriert. 🚱
Warum?
Am 15. Juni 1985 wurde
Rembrandts „Danae“
mit Schwefelsäure attackiert und mit einem Messer beschädigt.
⚠️
Die Restaurierung übernahm das Museum; seit 1997 ist das Werk wieder ausgestellt – mit verschärften Sicherheitsregeln.
Eine davon: keine Wasserflaschen im Museum. Ergebnis: ein Gefühl von „stechendem Durst“ am Ende der Tour. 😅
Neben dem Kunsthochgenuss ist der Winterpalast ein geschichtsträchtiger Blickfang (siehe Bilder). 📷
Nach sechs Stunden war klar: Auch in der vierten Nacht wurde aus der Weißen Nacht kein Höhepunkt – die Beine waren einfach zu schwer. 🛌
Und da es am nächsten Tag gegen Mittag schon zurückging, ist es Zeit für ein … 🧳 Resümee
(Lesezeit ca. 1 min)
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Wir hatten bereits Dokus zu Sankt Petersburg gesehen; Peterhof, Katharinenpalast und Eremitage waren also keine Überraschung. 📺
Anders als an manchen Orten, wo unerfüllte Erwartungen zu leiser Enttäuschung führen, waren die realen Eindrücke hier um ein Vielfaches überwältigender als am Bildschirm. 🌟
Unser „Anti‑Stonehenge‑Syndrom“: Während uns Stonehenge (siehe Ägypten‑Bericht) von der Größe her enttäuschte, fühlte sich hier alles größer, reicher, intensiver an. ️✨
Hier: keine Enttäuschung – nur Begeisterung! 🙌
Klare Empfehlung:
Sobald eine stabile, friedliche Reisemöglichkeit wieder gegeben ist: Macht euch selbst auf den Weg und erlebt das, was wir beschrieben haben. Es lohnt sich! 🧳🌍