Brügge sehen, und ... gesund zurückkommen! 😉
In Abwandlung des bekannten Filmtitels war das unser Bestreben.
Brügge ist ...
... wunderschön ❤️ – fast zauberhaft!
Ein Blick in die Galerie genügt: Ich hatte Befürchtung, meine Kamera-Linse würde explodieren – so viele Fotos! (Veröffentlicht ist nur die halbe Ausbeute.)
Brügge ist ...
... Fahrradhauptstadt Belgiens 🚲
Hier muss man mehr auf flinke Radler achten als auf Autos.
Brügge ist ...
... voller Kopfsteinpflaster 🤕
Wenn man sich allzu sehr auf die schönen Fassaden und (wie eben geschildert) auf die Radfahrer konzentriert, kann es passieren, dass man in eine Kuhle im Pflaster tritt. Das fährt dann schmerzhaft durch den ganzen Körper – (Mehrfach am eigenen Leib erlebt).
Brügge ist ...
... 'n Scheiß-Kaff 💩
Ray: Brügge ist 'n Scheißkaff.
Ken: Brügge ist kein Scheißkaff.
Ray: Brügge is 'n Scheißkaff!!!
Ken: Ray, wir sind gerade erst aus dem Zug gestiegen – können wir die Beurteilung verschieben, bis wir den Ort gesehen haben!?
Ray: Ich weiß, es ist ein Scheißkaff.
Soweit der Startdialog aus "Brügge sehen ... und sterben?" von 2008 mit Colin Farrell und dem überragenden Brendan Gleeson.
Ich hatte den Film schon vor Jahren einmal gesehen – und (zum Glück!) direkt vor der Reise nochmal. Wieder so ein "Zufall": Genau eine Woche vor Abfahrt wurde er nochmal ausgestrahlt. Danach war mir klar: Diesen Ort musste ich besuchen.
Ich bin mittlerweile ziemlich überzeugt: das Fremdenverkehrsamt Brügge war Co-Produzent: Wo man hinsieht, stehen die Mauern und Fassaden im Film im Rampenlicht!
Brügge hat ...
teure Restaurants 💶
– und erfreulich günstige Bierpreise 🍺
Obwohl wir in diesem Jahr ohnehin schon viel Geld für Urlaub ausgegeben hatten, führten die Restaurantpreise auf einmal zu Stacheldraht im Portemonnaie.
Besser: Thai-Restaurant um die Ecke mit Top-Preis-Leistung. (Philipstockstraat 12 – direkt am Marktplatz.)
Kurz nach Ankunft hatten wir viele Klischees von Belgien/Brügge abgehakt:
Das Belfort oder zu Deutsch der Belfried (Wach- und Glockenturm), entdeckten wir bereits 10 Minuten nach unserer Ankunft. Den Turm kann man übrigens nur zu Fuß über 366 Treppenstufen erklimmen. Und bevor ihr fragt: NEIN, wir haben das NICHT gemacht ... (für alle, die's nicht wissen: Das ist der Turm, von dem einer der Protagonisten aus dem oben genannten Film zu Tode stürzt.)
Die berühmten belgischen Pommes 🍟 gab’s 30 Minuten nach Ankunft – SIE SIND VERDAMMT GUT! 🤤
Geuze 🍻 und anderes belgisches Bier
(siehe Asterix bei den Belgiern):
Na gut, das hat ca. zwei Stunden gedauert, bis das die Kehle runter floss - und ist ... gewöhnungsbedürftig
😅.
Schmeckt, als hätte jemand Brausepulver ins Bier gekippt.
Das belgische Bier ist deutlich stärker als in Deutschland: Das „schwächste“ auf der Karte hatte 5,2 % ⚡️!
Die Empfehlung einer Bekanntschaft können wir nur weitergeben: Die Kneipe De Hollandse Vismijn 🐟 (Vismarkt 4/Ecke Brambergstraat, kurz hinter dem Rathaus).
Wer Lokalkolorit liebt, ist hier richtig: Auf der Terrasse die Touristen, drinnen die Einheimischen – wir saßen natürlich drinnen 😉.
Die obligatorische Grachtenfahrt ⛴️ gab’s erst am zweiten Tag. Glück gehabt: Unser Boot war halb leer, so hatten wir viel Platz. Tipp: 💡 möglichst früh am Tag fahren, sonst wird’s voll. In der Galerie findest Du einige Fotos unserer Fahrt.
Als Unterkunft wählten wir das 'Grand Hotel Casselbergh' 🏨 – ein Name, den das Haus völlig zu Recht trägt, wenn man Ausstattung und Service betrachtet!
Auch hier hatten wir wieder über Secret Escapes gebucht und tatsächlich 65 % 🏷️ des Originalpreises gespart. Die Fernsehwerbung können wir an dieser Stelle also getrost bestätigen.
Allerdings muss ich dem Hotel
große Abzüge in der F-Note
„F“ wie Frühstück –
fast nichts für viel Geld.
geben:
Das Frühstück sollte 25 € pro Person kosten, bot aber nur vier Aufschnittsorten, zwei Käsesorten, Marmeladeaus kleinen Convenience-Gläschen, Spiegel- und Rührei, sehr blassen Lachs und zwei Sorten Saft.
Überlegt selbst: Ist euch das 25 € wert?
... und im nächsten Monat geht’s weiter – wieder nach Gerakini, dort steht Ausruhen auf dem Programm 🌴