Termin: diverse Termine

Andalusien

Stand jetzt (Anfang 2019) waren wir 5 Mal in Andalusien und können mit Recht behaupten, dass es aktuell unser Lieblings-Reiseziel ist. Dabei ist es nicht ein spezieller Ort oder Platz, sondern wir lieben das 'Gesamtkonzept': Land, Leute, Speisen, Getränke, Sehenswürdigkeiten, ...

Wir möchten an dieser Stelle die Orte, Plätze und Restaurants vorstellen, die uns bei den Rundreisen am Besten gefallen haben.

Sevilla

Absolutes Highlight und nicht zu toppen, war der Besuch in Sevilla zu Corpus Christi (Fronleichnam). Dazu muss man wissen, dass wir -als evangelisch erzogene Menschen- die katholischen Feiertage absolut nicht auf dem Schirm haben. Wir hatten uns nur gewundert, dass die Übernachtung in Sevilla wesentlich teurer war, als in den Vorjahren.

Klick mich!

Erst, als wir am Morgen zu Fuß in die Innenstadt gegangen sind, haben wir bemerkt, dass etwas 'anders' war, als sonst. An den Hauswänden hingen prachtvoll bestickte Wandbehänge mit religiösen Motiven und Girlanden, der große Platz vor dem Rathaus war ausgeschmückt und bestuhlt, die Einwohner Sevillas festlich gekleidet.

 

Und was dann kam, haben wir bis heute nicht fassen oder erklären können.

Wie gesagt, wussten wir nicht von diesem Feiertag und schon gar nicht über den Ablauf, oder Zeitplan des Festes. Geschweige denn, dass in Sevilla an diesem Feiertag die Stadt Kopf steht! Aber überall, wo uns der Zufall hinführte, startete gerade irgendwas Besonderes:

 

Wenn man nicht das Glück hat, zu Corpus Christi vor Ort zu sein, hat Sevilla trotzdem einiges zu bieten. Die Kathedrale wird eigentlich ständig belagert, so dass wir (außer an oben besagtem Termin) nicht drin waren.

Höhepunkt für uns ist aber der Real Alcazar! Dies ist der mittelalterliche Königspalast mit weit-(also: WEIT-)-reichenden Gärten und Parks, die das Herz jedes Hobbygärtners höher schlagen lassen. Um die Bewässerungsanlage in Augenschein zu nehmen, hat sich meine Gattin der sengenden Glut der Mittagshitze ausgesetzt und hat sich den langen Weg zum Ende des Gartens durchgekämpft.

Vom Baustil her gründet sich der Alcazar von Sevilla auf die Maurenzeit, deren Einflüsse überall spürbar sind. Überall prangen wunderbare Ornamente an denen man sich gar nicht sehen mag!

Auch der Alcazar wird normalerweise von Horden Touristen belagert - und das wird sich wohl kaum ändern, seit aus der Serie ‘Game Of Thrones’ der Alcazar als Heimat der Sandvipern von Dorne ausgewählt wurde.

Etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt kann man die Hinterlassenschaften zweier Weltausstellungen bewundern (und das mit nem netten Zahlendreher): Die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929 und die Weltausstellung EXPO 1992.

Zu nennen ist bei der 29er Ausstellung neben den vielen an der Hauptstraße gelegenen Pavillons der Südamerikanischen Staaten natürlich die Plaza de España.

Plaza de España

Und von der EXPO ist weithin sichtbar die Ariane 4 übrig geblieben. Thema der Ausstellung war "das Zeitalter der Entdeckungen" anlässlich des 500. Jubiläums der Entdeckung Amerikas. Sevilla verstand es (anders als andere uns bekannte Städte in Deutschland ...) wunderbar, die EXPO für das Wohl der Stadt zu nutzen - etwa zur Erneuerung der Infrastruktur (6 neue Brücken, Autobahnanbindung, neuer Bahnhof, Ausbau des Flughafens, um nur einige zu nennen).

 

Cordoba

hat eine sehr weitläufige Fußgängerzone mit guten Geschäften (z.B.: SFERA, einer Art Zara oder Mango, in der auch gerne reifere Damen einkaufen. Qualität meist Top, Preise absolut günstig).

Weiter unten in der Altstadt gibt es ein Gassengewirr, in dem es nicht schwerfällt, sich zu verlaufen. Wenn man in der Altstadt ein Hotel gebucht hat, und mit dem Auto dahin will, sollte man sich den Weg genau beschreiben lassen - ein Navi hilft hier wenig bis gar nicht! Und bei Mietwagen sollte man sich die Breite sagen lassen, denn einige Straßen sind so eng, dass man nicht durchkommen kann und sich förmlich festfährt (ich spreche aus Erfahrung!).

Mezquita

Das größte Highlight ist in Cordoba natürlich die Mezquita, eine ehemalige Moschee, in der nach der Reconquista auch christliche Elemente und Altäre eingefügt wurden. Der auftraggebende König soll das Ergebnis übrigens blöd gefunden haben. Ihm wird das (leicht abgewandelte) Zitat zugeschrieben: 'Ihr habt ... etwas erbaut, was es andernorts schon gibt, und dafür habt ihr etwas zerstört, was einmalig in der Welt war!'.

Aber was kann ich an dieser Stelle erwähnen, das nicht schon in x-beliebigen Reiseführern, -sendungen, oder -berichten beschrieben ist. Eigentlich nur, dass wir jedes Mal wieder dahin pilgern, obwohl wir es schon 4x gesehen haben. Der Mix zwischen maurischer und christlicher Kultur und Bauweise haut einen einfach um!

Was wir in der Touri-Zone rund um die Mezquita nicht erwartet hätten, ist eine Taparia, die sowohl gut als auch günstig ist. Gibt es aber: 101 Tapas!

Der Name ist Programm: es gibt 101 verschiedene Gerichte, die in drei Größen serviert werden. Tapa, Media Racion und Racion für jeweils 2, 3 oder 4 Euro.

Sehr gute Auswahl, lecker zubereitet und dazu noch nettes Personal in uriger Atmosphäre – was will man mehr? Das ist unser ständiger Anlaufpunkt in Cordoba und wir werden mittlerweile auch schon erkannt, obwohl wir nur 2 bis 3 Tage pro Aufenthalt dort waren.

Estepona

ist eine völlig unterschätzte Kleinstadt direkt am Mittelmeer gelegen. Wenn man nur auf der Durchreise ist, fällt einem dieses Örtchen nicht besonders auf, denn die Uferpromenade gibt von den Geschäften nicht so viel her – der Sandstrand ist aber umso beeindruckender. Die Schönheit von Estepona findet sich wie so oft in der Hinterstadt, die am besten bzw. eigentlich nur zu Fuß zu erreichen ist. Überall sieht man hanging baskets und nett geschmückte Türen und Fenster. Dazu noch ein sehr empfehlenswertes Fischrestaurant: Pescados y Mariscas in der Calle Terraza.

Estepona

Ein in unseren Augen sehr empfehlenswertes Hotel findet sich direkt an der Hauptstrasse: das Hotel Mediteráneo. Sehr einfaches Hotel für 50 Euro pro Übernachtung (ja: NICHT pro Person!). Und dann mit diesem Ausblick vom Zimmer:

Es gibt dafür zwar kein Frühstück, aber dafür geht man nur 5 Schritte weiter zu Pepe und bekommt dort herrliche Bocadillos mit Jamon und bei Bedarf frischen Knoblauchzehen zum drauf reiben, starken Kaffee und frisch gepressten Orangesaft. Authentisches andalusisches Frühstück - unser Geheimtipp für Estepona!

 

Ronda

hat seine Schlucht und eine beeindruckende Stierkampfarena.

Die Schlucht ist wirklich beeindruckend und kann mit Worten nur schwerlich beschrieben werden. Auch das Ganze auf zwei Dimensionen festzuhalten gibt nicht die faszinierende Aussicht wieder, die diese Schlucht bietet.

El Tayo

Der Rest des Ortes hat uns zugegebenerweise nicht sonderlich beeindruckt.

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